Ich habe mich verliebt...

...und zwar in New York City. Es ist einfach dieses Flair. Überall ist man am Puls des Lebens und man fühlt sich oft wie auf einem Mode-Laufsteg, weil einem ständig total aufgestylte Leute entgegenkommen.
Insgesamt war der ganze Trip ein voller Erfolg, was wohl auch an unserem Host Ofer lag, der uns für die paar Tage Unterkunft gewährt hat. Wir haben ihn vorher über couchsurfing.com ausfindig gemacht, eine Homepage auf der Leute registriert sind, die in allen möglichen Städten wohnen und Unterkunft anbieten können.
Ofer, ursprünglich aus Israel, hatte sein Apartment auf der Upper East Side, also einer ziemlich schicken Gegend. Es gab sogar einen Doorman am Eingang. Und der Ausblick aus dem Apartment war schon cool (wie man auf den Fotos sieht). Am ersten Tag, hat Ofer uns eine erstklassige Stadtführung geboten. Wir sind zuerst runter zur 5th Avenue, direkt beim Central Park (ich will gar nicht wissen, wie viel die Wohnungen dort kosten) und dann hat Ofer uns auf einen „Cafecito“ eingeladen in einem ziemlich schicken italienischen Café. Dann hat er uns sein „secret place“ gezeigt. Dazu hat er uns in ein Nobelhotel geschmuggelt (er kannte den Doorman) und wir sind mit dem Aufzug hoch in ein Restaurant gefahren, von dem man einen wahnsinns Ausblick auf den Central Park und die angrenzenden Gebäude hat. Da es auf jeden Fall unser Budget gesprengt hätte dort zu essen, blieb es beim Ausblick genießen. Und wenn ich jemals in einem schicken Hotel seid, schaut euch auf jeden Fall die Toiletten an! Ich fühlte mich dort wie in einem Wellness-Spa. Brauner Marmor überall, richtig gute riechende Seife und Handlotion und zum Händeabtrocknen gab es kleine eingerollte Frottetücher in einer großen Schüssel.

Danach sind wir weiter Richtung Times Square und Broadway und zum Schluss waren wir in einer Shopping Mall essen, aus der man auch einen super Ausblick auf den Platz vorm Central Park hatte. Abends dann, sind wir, diesmal ohne Ofer, in einen Club gegangen, in dem lateinamerikanische Musik gespielt wird. Leider waren wir etwas spät dran, sodass wir eine ganze Weile warten mussten, bis wir reingelassen wurden. Zudem waren wir, verglichen zu dem schicken New-Yorker Style ziemlich „underdressed“. Tja, das nächste Mal nehmen wir die High Heels mit.

Am nächsten Tag sind wir Mädels zum Central Park gegangen. Natürlich kein Vergleich zu den Koblenzer Rheinanlagen oder Marburger Schlosspark, was allerdings nicht unbedingt negativ sein muss. Natürlich ist der Central Park extrem groß und sehr hübsch, aber ihr könnt euch die Menschenmassen dort nicht vorstellen. Überall ist etwas los. Dagegen schätze ich doch sehr die Stille im Marburger Schlosspark, wo man einfach ausspannen oder je nachdem auch mal lernen kann. Im Central Park nahezu undenkbar.

Anschließend sind wir mit der Fähre nach Staten Island und hatten so einen guten Blick auf die Freiheitsstatue. Danach wollten wir eigentlich zur Brooklyn Bridge, sind aber zufällig in ein indisches Straßenfest reingeraten, bei dem es sogar ein Riesen Feuerwerk (vergleichbar mit Rhein in Flammen) gab. Eins kann ich euch sagen, wenn ihr jemals in New York sein solltet, geht auf jeden Fall über die Brooklyn Bridge! Der Ausblick haut euch um. Zwar hat es eine Weile gedauert, bis wir den Anfang der Brücke gefunden haben und es ist schon ein gutes Stück, das man läuft, aber es ist die Mühe auf jeden Fall wert!

Am letzten Tag haben wir dann den Financial District unsicher gemacht, den Ort wo gerade alle wegen der „Financial Crisis“ verrückt spielen. Erst waren wir am Ground Zero, dann in der Wall Street bei der Stock Exchange. Dann sind wir noch etwas durch Chinatown (uninteressant), Soho, Little Italy und Village geschlendert und haben uns zum krönenden Abschluss einen „Frozen Yogurt“, natürlich fat free, gegönnt, was gerade der letzte Schrei in New York sein soll. Du konntest dir selber den Becher mit gefrorenem Joghurt vollmachen und dann alles mögliche Zeug drüberstreuen, wie Obst, Nüsse, Keks- und Schokostücke, Soßen usw. Am Ende wird alles gewogen. Schon etwas teuer, aber super lecker.

Wow, ich sage euch, das war mit Sicherheit nicht mein letztes Mal in New York. Ich bin immer noch total im Manhattan-Fieber. Vielleicht geh ich wieder zu Thanks Giving hin, oder im Dezember....

9.10.08 23:04

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Teeke (23.10.08 19:24)
Ja, und wo sind jetzt die Fotos?

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